Zufall?
Es war eine schöne Hochzeit, fürwahr. Der Bräutigam strahlte, die Braut strahlte, die Sonne strahlte und die Königin strahlte auch. Und der Bräutigam sah wahrhaft hübsch aus (siehe Bild).
Nun mag man sich ja fragen, warum der Bräutigam so aussah, wie er aussah. Und die Antwort ist ganz einfach: Weil seine Braut ihn so sehen wollte, wie er aussah. Denn Männer richten sich gerne nach den Wünschen ihrer Lieblinge, vor allem am Hochzeitstag. Aber wie kam es denn, dass die Braut sich ihren Bräutigam so wünschte wie er aussah? Nun, da muss man nicht lange raten. Denn die Braut hatte ein Vorbild, einen Traum, und den wollte sie sich verwirklichen.
Oh, das ist nur eine böse Neckerei? Ja, das mag sein. Aber eine schöne Vorstellung ist es trotzdem, oder? Jedenfalls für einen eitlen Magier, der immerzu vor dem Spiegel steht und dabei seinen Bauch einzieht


22. Oktober 2008 um 15:15
Conscia mens recti famae mendacia ridet.
Emily
22. Oktober 2008 um 20:41
Fürwahr, fürwahr eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht abzustreiten, jedoch wird der Charakter eines Menschen immer einzigartig bleiben…
Männer haben vlt „immer“ Recht, jedoch die weibliche Intuition ist oft die, die einen vor Fehlern schützt…
Ein Traum, vlt sogar ein schöner Traum, aber eben nur ein Traum..
Lieber Freund.. vergesst vor lauter träumen das Sein nicht^^
Eure Domini
22. Oktober 2008 um 22:28
Lady Emily, es muss heißen: Conscia mens amoris famae illecebra fruitur.
Lady Domini, seht mir meine Schelmereien nach. Als Galan spiele ich die Laute der süßen Träume und freue mich, wenn auch bei anderen eine Saite zu schwingen beginnt, aber ich unterscheide sehr wohl und sehr ernst zwischen den heiteren Neckereien auf der einen Seite und einer freundschaftlichen, gleichwohl Abstand wahrenden Zuneigung auf der anderen Seite, wo die eigentliche Realität beginnt. Sollte ich irgendwo unbedacht eine Grenze überschreiten, so bitte ich um Verzeihung und um Zurechtweisung, die ich dann auch sicher verdient habe. Uns Männern fehlt halt die Intuition der Frauen ….
23. Oktober 2008 um 1:06
Ehrwüriger Sir Asgardill
Beim lesen des Eintrags überzog ein Schmunzeln meine lila Lippen. Ich wollte Euch in keinster Weise rechtmassen oder gar zu Nahe treten. Bitte entschuldigt…
Das Ihr ein Mensch der Schelmereien seid, wüsste ich vom ersten Moment an und genau das macht Euch auf Eure Art einmalig und wertvoll. Bitte legt dies nie ab…
*zwinkert dem magier mal nett zu*
Auf bald Domini
23. Oktober 2008 um 11:47
amoris illecebra ? Emily zieht eine Augenbraue hoch . Lieber Magier ich mag mich heute nicht mit euch streiten, und gewiss seid ihr viel mehr bewandert im Latein als eine einfache Piratin, deshalb werde ich den Satz
jetzt einfach so stehen lassen und nur noch eins hinzufügen Numquam accedo, quin abs te abeam doctior
Auf bald, Emily
23. Oktober 2008 um 12:06
„Conscia mens amoris famae illecebra fruitur.“ – Ein mit Liebe erfüllter Geist genießt die Verlockung des Gerüchts.
Der Magier dankt für die Blumen, verneigt sich, summt ein herzerfüllendes Lied und kramt nach der LilaLippenstiftVergnügungssteuerverordnung in den Stadtratsunterlagen …