Herkunft
Auf Geheiß Merlins vom Orden der frommen Frauen in Avalon erzogen, erhielt Asgardills Großvater Mithrigil frühzeitig Kenntnis von der weißen und schwarzen Magie, erwarb beachtliche Kenntnisse und wurde schließlich – trotz der Anfeindungen seines Widersachers Krutherio – zum Großmeister des Ordens vom Heiligen Gral gewählt. In den blutigen und grausamen Kämpfen mit den dunklen Schwadronen der Bruderschaft von Golgatha fiel Asgardills Vater Thorudriel, der an der Seite von Mithrigil den magischen Schutz des Grals beschworen hatte. Der Gral ging verloren und Mithrigil verbrachte den Rest seines Lebens damit, Asgardill in den Künsten der Magie zu unterweisen und alle Kenntnisse des Heiligen Grals zu vermitteln.
Durch die exzellenten Beziehungen seines Großvaters zur Dämonenwelt wurde Asgardill zum Kurator des Runen-Ordens vom Heiligen Öl, zum Obersiegelführer der Dolch-Bruderschaft von York, zum Schwertmeister der Jerusalemer Legion der Tempeldämonen und zum Großmeister des Landeshexenrates von Loch Lomond gekürt.
Als sich Asgardill aber in die Nichte Krutherios, die Hexe Alaudria, verliebte, verstieß ihn sein Großvater aus der Gemarkung Triellion. Asgardill machte sich auf die Suche nach dem Gral, wie ihm Mithrigil einst aufgetragen hatte, und gelangte über Frankreich ins spanische Aragon, wo er auf Hugo de Vaucernain traf, mit dem er leidenschaftliche Dispute über die Natur der Welt und die Existenz und Beschaffenheit überirdischer Wesen führte.
Dann verliert sich die Kunde vom gelehrten Magier Asgardill von Triellion, jedoch soll er kürzlich in dem kleinen Königtum Carima gesehen worden sein. Seine profunden Kenntnisse des Lateinischen und der Bibel und seine häufige Erwähnung des Malleus Maleficarum nähren den Verdacht, dass er wohl nicht mehr in den Diensten des Ordens seines inzwischen verstorbenen Großvaters steht …